Sonntag, 16. Februar 2014

Indian Cuisine, Mitchell and a melon that keeps "in shape"

Nach einer weiteren Woche voller Unterricht und Assignments in der die Zeit so eng war, dass wir sogar heute, Sonntags, von 10.00 bis 13.00 Uhr eine Vorlesung hatten, habe ich am Freitag eine Einladung zum Essen bekommen. Meine Teamkollegin Suhasini aus Indien, hat mich und ein paar andere Kollegen zu sich und ihrem Mann in deren Wohnung am Campus zum indischen Essen eingeladen. Sie hat alles selbst gekocht und uns mit verschiedenen Speißen verwöhnt. Alle vegetarisch, was mich anfangs etwas abgeschreckt hat. Die Speißen waren jedoch durchwegs klasse und es war ein tolles Dinner.
 Die Gruppe beim guten Essen und obwohl es lautete, dass keiner was mitbringen sollte trugen wir unabgesprochen mehrere Flaschen guten Rotwein zusammen - Logistiker eben. ;-)

 Der Teller mit der typisch indischen Schüssel und einem Reiskuchen. Gabel durfte nicht verwendet werden.

 Reiskuchendampfeinsatz im Topf und technische Einweisung in das korrekte Essen von indischen Gerichten.

 Alle Gerichte zusammen.

 Panoramafoto der experimentierfreudigen Runde.

Am Freitag hatten wir eine Vorlesung über verschiedenste Themen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Entwicklung der Weltwirtschaft in der Zukunft. Es wurden mehrere interessante Ansätze aus verschiedenen Ländern für verschiedene Probleme präsentiert. Manche sehr kreativ und anwendbar, andere eher sehr unterhaltsam. Einen Ansatz fanden wir alle besonders witzig. In Japan werden Wassermelonen viereckig gezüchtete um Transportvolumen optimaler auszunutzen. Hier ein Bild dazu.
Japanische Wassermelonen. Wachsen in Glasbehältern um "die Form zu wahren" ;)

Als ich gestern auf das Taxi wartete in der Mitchel Hall, fiel mir ein großes Gemälde, neben dem Eingang, zum ersten Mal auf. Es zeigt Reginald (RJ) Mitchell. Nach ihm ist das Gebäude, die Mitchell Hall, benannt. Er war ein Bürger einer angrenzenden Gemeinde und hat nach seiner Jugend bedeutende Arbeit als aeronautical engineer geleistet. Seine wichtigste Konstruktion war die Super Marine Spitfire. Eines der bekanntesten und berühmtesten Flugzeuge aller Zeiten. So gibt es am Campus immer wieder neues zu entdecken und zu lernen, wenn man mit offenen Augen durch die vielen Gebäude geht. 
Reginald (RJ) Mitchell Gemälde in der Mitchell Hall der Cranfield Univeristy

Gestern Abend ging es dann noch auf ein gemütliches Bier in die nächste Stadt. Ich weiss zwar nicht was da gerstern los war aber aufeinmal war unglaublich viel Polizei um uns als wir auf das Taxi zurück warteten. Wir blieben aber verschont und haben noch nicht einmal mitbekommen was überhaupt los war. Dabei habe ich hier heraussen zum ersten Mal einen berittenen Polizisten ausserhalb Londons gesehen.
Berittene Polizei in Milton Keynes

Abschließend, da ja unlängst Valentinstag war, muss ich natürlich auch unbedingt mein Valentinstagsfoto posten zum Abschluss. :P

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