Mittwoch, 26. Februar 2014

Humanitarian Logistics, Paella and the Islam

Diese Woche startete ein Wahlfach im Bereich humanitarian logistics, also der logistischen Seite der Katastrophenhilfe. Unsere Lektorin, eine Italienerin, ist sehr engagiert in diesem Bereich und war sogar selbst des öfteren als Freiwillige in Afrika. Wir bekommen sehr interessante Einblicke in einen Bereich, der von der kommerziellen Logistik doch sehr unterschiedlich ist. Heute hatten wir einen Gastlektor. Er ist Direktor bei DHL für humanitäre Logistik und hielt einen Vortrag über die Herausforderungen und Hindernisse in der humanitären Logistik. Er plauderte auch etwas aus dem Nähkästchen, was das ganze noch interessanter machte.
Nach der erste Vorlesung am Vormittag wurde für uns ein Trainingsspiel vorbereitet, dass bei DHL für Angestellte im humanitären Bereich als Trainingstoolverwendet wird. Dazu wurden Material und ein paar Mitarbeiter von DHL zur Verfügung gestellt und durch Uni-Personal verstärkt. Es war, wie zu erwarten bei diesem Thema, sehr chaotisch und lehrreich. Wir wurden in Teams unterteilt mit verschiedenen Funktionen von Transportmanager, Bestandsmanager, Projektmanager bis hin zu Lagerhausmanager, was meine Position war. Es gab einen improvisierten Flughafen, der uns mit verschiedensten Materialien versorgte, egal ob wir sie brauchten oder nicht, ein Budget das zwar groß genug war, aber zu wenige kaufbare LKW um die benötigten Maßen abzufertigen und zu all dem waren auch noch verschiedene Medienvertreter da, die uns ständig über alles Mögliche befragten, wenn wir es am wenigsten gebrauchen konnten.

 Die Bank mit den dringend benötigten Ressourcen und unser Lagerhaus im Aufbau

 Mein Team namens "Spitfire 5" in der Diskussion mit unserem Vortrtagenden von DHL und eine Lieferung Güter von netten Spendern aus der Heimat.
Man beachte die sexy Handschuhe, die ich als Warehousemanager tragen musste :-P

 
 Kurz nach Beginn des Spieles durfte ich gleich mal Zwangspause machen um den Druck auf mein Team zu erhöhen. Das zweite Bild zeigt unser Lagerhaus mitten im Spiel mit ordentlich Rückstand aufgrund der beschränkten Transportkapazitäten.

Unser Team hat ganz gut abgeschnitten. Leider haben wir nicht gewonnen, obwohl wir sowohl den Zoll bestochen haben, schmuggelten als auch unsere Lagerbestände "polierten". Die Welt der Logistik eben. :-P

Nach dieser tollen Simulation war es Zeit für eine kurze Mittagspause. Zu diesem Zweck waren wir auf der Suche nach einem guten und schnellen Mittagessen, als wir am Paella-stand vorbei liefen. Es wurde Hähnchen- und Seafood-paella angeboten. Ich wählte eine große Seafood-paella, sehr lecker!

 Paella Valencia. Jeden Mittwoch am Campus. :-)

Nach einer weiteren Vorlesung über Sustainability am Nachmittag, folgte ich einer an uns alle ausgesandten Einladung zu einer Ausstellung über den Islam. Es gab einiges zu sehen und zu lernen. Ich trank einen guten Tee, bekam die Bedeutung verschiedener Bewegungen und Zeitpunkte beim Gebet erklärt. Ausserdem wurde mein Name in arabischer Schrift von einem Kalligraphen geschrieben...oder in diesem Fall wohl eher gemalt. Sehr gute Idee und sehr interessant.

 Die Einladung zu der Ausstellung und verschiedene Bildbände sowie Kunstgegenstände

 Mein Name auf arabisch (Achtung: von rechts nach links lesen! ;-) ) und der Koran in vielen verschiedenen Sprachen zum Ansehen und Durchblättern

Die viel zitierte "Cranfield Experience" kommt hier wirklich nicht zu kurz. Ich denke es gibt nicht viele Plätze, an denen man neben einer akademischen Ausbildung so viel, in so kurzer Zeit über so viele verschiedene Kulturen und Gesellschaften lernen kann.

Samstag, 22. Februar 2014

Navigation Exam and E-Go

Das wichtigste zuerst.....Ich habe heute mein Air Navigation Exam bestanden und habe damit eine der größten Prüfungen für die Piotenlizenz hinter mich gebracht. Die nächste sehr große wird Aircraft Technlogy sein. Dazwischen aber noch eine kleine in Meteorology. So mach ich mich langsam an die insgesamt 9 Prüfungen, die vor dem finalen Test nötig sind, ran. Mir ist nach der Auswerung wirklich ein Stein vom Herzen gefallen und die Prüfung war trotz ihres Rufes unerwartet schwer.


Mein treuer Begleiter, der CRP-1 Flugcomputer. Ohne den... keine Chance.
 
 Als ich meine Prüfung abschloss zog dieser Flieger im Tiefflug mit ordentlich Dampf über die Flugschule und landete. Ich hab keine Ahnung was für ein Flugzeug es ist aber es ist extrem cool. (Werde den Typ herausfinden ;- )

Gestern Abend war ich, nach meinen regulären Vorlesungen, in der School of Engineering zu einer Vorlesung der Royal Aeronautical Society eingeladen. Das Thema war ein neues Flugzeug namens e-Go, dass die letzten Jahre mit Unterstützung der Cambridge und Cranfield Universitäten entwickelt wurde. Das ganze Team rund um den Flieger war vertreten. Chefdesigner, Prouktionsleiter, Manager und Testpilot. Sehr interessante Personen mit einer sehr interessanten gemeinsamen Idee und hoch modernen Fertigungstechniken. Der Pilot hat neben diesem sehr kleinen Flugzeug auch den Eurofighter als Testpilot durch die Zertifizierung gebracht. Der hatte ein paar nette Geschichten. Der Chefdesigner/-igenieur ist ein Absolvent aus Cranfield von vor ca. 20 Jahren. Er hatte schon in seiner Masterarbeit die Idee ein Segelflugzeug nach dem Entenflügelprinzip zu bauen, kam aber zu dem Schluss, dass es unmöglich ist. Nachdem er viele Jahre für Airbus, Pilatus und andere Unternehmen arbeitete und Erfahrung sammelte, verwirklichte er sich nun den Traum eines Entenflügelflugzeugs für Privatpersonen mit seinem eigenen Unternehmen und Konstruktionsteam (wenn auch mit einem kleinen Motor im e-Go). Wirklich bewundernswert und auch toll, dass er so viel Unterstützung von den Universitäten und von einigen Firmen bekommt.
Nun aber zu dem Flugzeug. Es hat einen Wankelmotor und verbraucht im Schnitt eine imperial gallon auf 70 nautischen meilen. Klar oder? Haha bin noch im Prüfungsmodus... also circa 3,8l auf 100km. Das ist bemerkenswert wenig. Die Flugleistung des e-Go entspricht der eines Kunstflugzeugs. Er wird schon getestet und soll diesen Herbst in Produktion gehen. Dier ersten Auslieferungen sollen genau in einem jahr erfolgen. War ein sehr spannender Abend und ich hatte die Möglichkeit sehr viel über Flugzeugigenieurswesen zu lernen. Ich wurde auch für das nächste mal am 11. März eingeladen. Ich weiss zwar noch nicht was das genaue Thema sein wird aber ich bin mir sicher es wird sehr spannen und freue mich schon sehr darauf.
Hier der Link zur Seite des Teams, einen Klick wert!   http://www.e-goaeroplanes.com/

 Der Wankelmotor (original Größe!) und ein Model des e-Go

Ein paar meiner Kollegen wollen meinen Prüfungserfolg heute Abend feiern und daher gehts in die "Moon under Water" Bar in Milton Keynes zum Essen und auf das ein oder andere Ale. Hoffe ihr habt auch ein tolles Wochenende! :-)

Mittwoch, 19. Februar 2014

Nightrating and Wildlife

Nach langem Warten und mehreren Abenden in denen ich mich bereit hielt aber das Wetter wieder und wieder eien Strich durch die Rechnung machte, war es gestern so weit und ich konnte mein Night Rating abschließen.
Ich bekam ein Mail meines Instructors als ich gerade in einem Teammeeting an der Uni war. Aufgrund meines Spitzenteams konnte ich sofort aufbrechen. Ab aufs Zimmer, schon wartendes Equipmentbag schnappen und auf zum Flughafen. Kaum angekommen mal einen Tee und einen Haufen Papierkrieg zum Ausfüllen bekommen. Dann noch ein ausgiebiges Briefing über Alternativflugplätze für den Fall der Fälle. Die letzten Tage sind die Wolken immer viel zu tief gewesen für diesen Flug. Gestern sind Sie auch sehr tief gehangen den ganzen Tag über. Doch plötzlich am späten Nachmittag sind sie innerhalb von kürzester zeit von 1200 Fuß auf 4000 Fuß geklettert. Das war meine Chance.
Nach einer intensiven Aussen- und Inneninspektion ging es dann los mit 2 Checkcircuits. Das bedeutet, dass der Instructor sich versichert, dass ich nicht in einer schlechten Tagesverfassung bin oder sonst was verdächtig erscheint und er kein "Go" gibt. Dann sprang er aus dem Flieger und ich war alleine im Cockpit. Sofort kam das "Ich bin Captain"-Dauergrinsen. :-)
Der Flug verlief sehr abenteuerlich. In der ersten Runde kam ein Apache Helikopter angeflogen. Das hat ja mittlerweile schon Tradition bei meinen Solo-Qualifikationen. Siehe ältere Posts.
Nach ein paar weiteren Runden, bekam ich plötzlich die Anweisung den Landeanflug sofort abzubrechen, obwohl ich schon auf die Landebahn anflog. Da kommt dann schon etwas Adrenalin dazu. Ein Reh hatte sich entschieden freundlicherweise nochmals die Landebahn zu inspizieren, ob diese sicher genug für mich ist.
Als ich meinen letzten Anflug zur finalen Landung machen wollte, kam das Reh nochmals um nach dem Rechten zu sehen. Die Rehe hier inspizieren die Landebahn genauer und häufiger als die Civil Aviation Authority, :-P Das Reh hat gute Arbeit geleistete. Landung klappte ohne Probleme und ich konnte mein Night Rating abschließen.
Der nächste Schritt ist nun das Air Navigation written exam.
Hier das Video meines Fluges. Der erste Circuit ist vollständig drauf, da es mir als Hilfe dient im debriefing. Die anderen sind abgekürzt. Beide "Reh inspiziert Landebahn" Calls (im video: "there's wildlife on the runway at the moment being cleared") sind natürlich dabei.
Um es ganz kitschig zu machen, ist um 18:33, als ich gerade im Steigflug war, noch die ISS am Sternenhimmel vorbei gezogen. Was will man mehr von einem Flug. :-)

Viel Spaß!

Sonntag, 16. Februar 2014

Indian Cuisine, Mitchell and a melon that keeps "in shape"

Nach einer weiteren Woche voller Unterricht und Assignments in der die Zeit so eng war, dass wir sogar heute, Sonntags, von 10.00 bis 13.00 Uhr eine Vorlesung hatten, habe ich am Freitag eine Einladung zum Essen bekommen. Meine Teamkollegin Suhasini aus Indien, hat mich und ein paar andere Kollegen zu sich und ihrem Mann in deren Wohnung am Campus zum indischen Essen eingeladen. Sie hat alles selbst gekocht und uns mit verschiedenen Speißen verwöhnt. Alle vegetarisch, was mich anfangs etwas abgeschreckt hat. Die Speißen waren jedoch durchwegs klasse und es war ein tolles Dinner.
 Die Gruppe beim guten Essen und obwohl es lautete, dass keiner was mitbringen sollte trugen wir unabgesprochen mehrere Flaschen guten Rotwein zusammen - Logistiker eben. ;-)

 Der Teller mit der typisch indischen Schüssel und einem Reiskuchen. Gabel durfte nicht verwendet werden.

 Reiskuchendampfeinsatz im Topf und technische Einweisung in das korrekte Essen von indischen Gerichten.

 Alle Gerichte zusammen.

 Panoramafoto der experimentierfreudigen Runde.

Am Freitag hatten wir eine Vorlesung über verschiedenste Themen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Entwicklung der Weltwirtschaft in der Zukunft. Es wurden mehrere interessante Ansätze aus verschiedenen Ländern für verschiedene Probleme präsentiert. Manche sehr kreativ und anwendbar, andere eher sehr unterhaltsam. Einen Ansatz fanden wir alle besonders witzig. In Japan werden Wassermelonen viereckig gezüchtete um Transportvolumen optimaler auszunutzen. Hier ein Bild dazu.
Japanische Wassermelonen. Wachsen in Glasbehältern um "die Form zu wahren" ;)

Als ich gestern auf das Taxi wartete in der Mitchel Hall, fiel mir ein großes Gemälde, neben dem Eingang, zum ersten Mal auf. Es zeigt Reginald (RJ) Mitchell. Nach ihm ist das Gebäude, die Mitchell Hall, benannt. Er war ein Bürger einer angrenzenden Gemeinde und hat nach seiner Jugend bedeutende Arbeit als aeronautical engineer geleistet. Seine wichtigste Konstruktion war die Super Marine Spitfire. Eines der bekanntesten und berühmtesten Flugzeuge aller Zeiten. So gibt es am Campus immer wieder neues zu entdecken und zu lernen, wenn man mit offenen Augen durch die vielen Gebäude geht. 
Reginald (RJ) Mitchell Gemälde in der Mitchell Hall der Cranfield Univeristy

Gestern Abend ging es dann noch auf ein gemütliches Bier in die nächste Stadt. Ich weiss zwar nicht was da gerstern los war aber aufeinmal war unglaublich viel Polizei um uns als wir auf das Taxi zurück warteten. Wir blieben aber verschont und haben noch nicht einmal mitbekommen was überhaupt los war. Dabei habe ich hier heraussen zum ersten Mal einen berittenen Polizisten ausserhalb Londons gesehen.
Berittene Polizei in Milton Keynes

Abschließend, da ja unlängst Valentinstag war, muss ich natürlich auch unbedingt mein Valentinstagsfoto posten zum Abschluss. :P

Dienstag, 11. Februar 2014

Project Management Week at SoM

Die letzte Woche war Project Management Woche an unserer Schule. Wir mussten ein Lagerhaus bauen mit allem was an Planung dazugehört (Arbeiter, Kräne, Materialien, Prozesse, Cashflow, usw.) Untertags hatten wir Vorlesungen und die Arbeit mussten wir am Abend machen. Dazu noch jede Menge Fortschrittsberichte. Wir fingen jeden Tag um 08.30 an und blieben teilweise bis 02.30 Uhr nachts. Das war eine der anstrengendsten Wochen die ich je hatte. Ich wurde von meinem Team zum Project Manager gekürt und durfte das ganze dann auch noch überblicken.
Es ist jedoch auch meinem netten Team zu verdanken, dass diese Woche erträglich wurde. Ich wurde immer mit frischen Orangen und verschiedensten Nüssen versorgt und wenn uns so gegen 11.00 Uhr Abends nach einer nur 40 minütigen Mittagspause schon der Schädel mehr als rauchte dann haben wir einfach mal eine Auszeit genommen uns uns Witze erzählt. Hier ein paar Fotos meines Teams und unseres "Projektbüros" (Man muss dazu erwähnen, dass die Benützung von Excel oder ähnlichem unter Strafandrohung verboten war.....also bauten wir alles mit Post It's an die Wand)

 Die Papierform von Excel und meine Kollegen beim Erstellen eines weiteren Plans

 Ein kurzes Sandwich als Mittagessen aber selbst zu dieser Zeit wurde überlegt und diskutiert

 Während der Projektsimulation am Donnerstag lief alles wie ein schweizer Uhrwerk. Wir waren meistens trotz der sehr engen Zeitfenster für Abgaben (insgesamt 24 mit Zeitfenstern zwischen 6 und 30 Minuten) immer etwas früher fertig

Da hab ich wohl was verbockt ;-)

Die ersten Tage der Woche war ich sehr negativ zu dem Ganzen eingestellt. Das rührte vorallem aus schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit mit dem Thema und der ständigen Überlastung. Ich muss aber sagen, dass ich zurückblickend wirklich etwas gelernt habe. Das hat mich dann doch etwas überrascht und ich muss mich bei der Nase nehmen den Tag nicht vor dem Abend zu beschimpfen. :-)

Gruppenfoto bei der Abschlusspräsentation im Vorlesungskino

Dei Abschlusspräsentation zu diesem Modul war wie gemacht für mich. Der Lektor arbeitete für Airbus und Boeing an verschiedenen Projekten und war ein Flugzeugfreak. Er erklärte uns Management ausschließlich Anhand von Analogien aus der Luftfahrt. War sehr genial. Dazwischen zeigte er uns Videos von Jets...einfach weil er Flugzeugvideos liebt. :-)
Nach der Präsentation ging es trotz des späten Nachmittags mal in die Bar um bei einem entspannendem Ale auf der Leinwand die Eröffnung der olympischen Spiele in Sotchi anzusehen. Neben mir saßen dabei mein russischer Kollege und seine Frau und gaben einige sehr witzige Kommentare und sehr lehrreiche Erklärungen weiter. 

Mich hat diese Woche auch ein sehr nettes Geschenk meines guten Freundes Alex erreicht. Ich bekam überraschen Post von ihm und darin befand sich ein "Remove before Flight"-Schlüsselanhänger. Dieser wurde passend an meinem Pilotbag installiert und begleitet mich daher von nun an auf jeden Flug. Echt cool! Vielen Dank! :-D

Sonntag, 2. Februar 2014

International Week, Chinese New Year, Dumplings and a Spitfire next to a German V1 - Now that is what I call a week!

Diese Woche war sehr viel interessantes los and unserer Uni. In der School of Management fand die international week statt. Jeden Tag repräsentierte sich ein anderes Gebiet der Welt mit Kultur, Essen und Getränken. Das waren die besten Mittagspausen bis jetzt. Hier einige Eindrücke davon.
 Indischer Tanz und zwei indische Kolleginnen in traditioneller Kleidung

 Indische Kunst und ein Gruppenbild der verschiedenen Kleidungen aus verschiedenen Teilen Indiens

 Australien und Neuseeland grillten und gaben Freibier aus

 Griechenland war mit Mousaka, Ouso, uvm. vertreten

 Nach dem ausgiebigen Ouso verkosten gabs noch ne Tanzeinlage. Der Stand von Libanon war auch sehr interessant.
 Russische Küche und viele Bilder aus Russland

 Russisches Handwerk ud Team Russia in der international Week

Südamerika und Mexiko traten am Freitag auf

 Aus Erfahrung lernt man.... nach dem die anderen Teams sich heißer erklärt hatten an ihrem Essen, gab es hier einfach eine Beschreibung zu jedem Gericht. Eine Familie ist ganz un traditioneller Kleidung gekommen.

 Afrika war sehr interessant. Ich kannte das Essen überhaupt nicht. War aber sehr gut.

Mein Afrika Teller und der Südostasiatische Stand mit noch mehr gutem Essen.

verschieden Arten von asiatischer Kaligraphie wurden auch präsentiert und live gemalt

Diese Woche war beeindruckend und es ist unglaublich, wieviel Mühe sich alle Kollegen gegeben haben. Das wurde alles von den Studenten organisiert. Es waren noch viele andere Länder wie Frankreich, Deutschland, Italien, USA, Korea, usw. vertreten. Da konnte ich jedoch keine Fotos machen, da ich alle Hände voller gutem Essen und gutem Wein hatte. :-)

Aber das war noch nicht alles an kulinarischen Erlebnissen diese Woche. Am Donnerstag war der letzte Tag im alten Jahr nach dem chinesischen Mondkalender. Daher stand chinesisch Neujahr an. Zwei Kollegen aus meinem Lehrgang organisierten ein Festdinner für die ganze Klasse mit Busservice. Toller Abend und tolle Leistung der beiden.

 Neujahrsdinner, das ließ sich auch der Kursdirektor nicht entgehen.

 Viele tolle Speißen. Am rechten Bild was ganz besonderes, Schwein mit Qualle. Sehr lecker!

Ihr denkt das war schon alles die Woche? Weit gefehlt. Am Neujahrstag ist es in China üblich mit der Familie Knödel zu machen. Wir kennen diese als Dim Sum. Also machten wir am Abend alle zusammen Knödel. Wir waren 20 Personen. Jeder lernte von der Pieke, wei man einen solchen Knödel macht. Dann fürhten wir die Arbeitsteilung ein und ich war für das Kochen der Knödel verantwortlich. So kochte ich in gut 2,5 Stunden knapp über 300 Knödel. Sie waren wirklich gut und wir alle arbeiteten sehr gut zusammen.

 Team Dumpling bei der Arbeit und daneben das Ergebnis

 Mein neues Bewerbungsfoto als Asiakoch und die tüchtigen Knödelmacher

Manchesmal haben wir vielleicht zu viel Teig, aber die Ideen gehen uns nicht so schnell aus.
Zum Ende gabs noch jede menge Süßigkeiten. Zu meinem Erstaunen gab es Kollegen, die noch was davon essen konnten. 

Und zu guter letzte noch News aus der Luft. Bin gestern nach Leicester geflogen auf einen Kaffee. Wir hatten Wind mit über 50 Knoten. Da war schon ordentlich was los in der Luft. Es war eine sehr interessante Erfahrung und ich hatte natürlich meine GoPro dabei. In Leicester habe ich auch noch eine Spitfire und eine V1 gesehen. Der coolste Spruch des Fluges kam von meinem Flightinstructor als er aufgrund der extrem hohen Steigrate, bedingt durch den starken Wind beim Takeoff, meinte: "This plane is climbing like a homesick angel!"
 V1 und Spitfire in Leicester am Flughafen

 Die Chance für ein Foto muss man nutzen. Da sie aber direkt am Rollfeld stand musste ich meine sexy High Visibility Weste tragen, wie immer wenn ich am Rollfeld herum laufe. ;-)

Zum Abschluss noch das Video vom Flug. Für alle die tatsächlich bis hierher gelsen haben, vielen Dank und ich hoffe das euch auch das video gefallen wird. :-)