Montag, 28. Oktober 2013

“Once you have tasted flight, you will forever walk the earth with your eyes turned skyward, for there you have been, and there you will always long to return.” ― Leonardo da Vinci

Leider gab es die letzten Tage nicht viel Zeit zu bloggen. Es ist allerdings auch nicht sooo viel passiert. Ich war krank und habe das ganze Wochenende daher im Zimmer verbracht mit Lernen und Tee trinken.
Freitags war ich direkt nach der Vorlesung fliegen. Alles hat super funktioniert. Die letzten Emergency Procedures wurden geübt. Nach der Stunde wurde ich vom Flightinstructur und Flugschulenbesitzer noch ins Büro bestellt. Hatte schon ein schlechtes Gewissen....
Sie wollten mich aber nur loben, da ich nach 6 Stunden schon zum Circuit gehe und daher zur Zeit nur 50% der Stunden brauche, die der durchschnittliche Flugschüler braucht. Sie haben meine gute Vorbereitung auf jede einzelne Flugstunde gelobt und mir in naher Zeit den ersten Soloflug (ohne Instructor) in Aussicht gestellt. Ich habe mich extrem gefreut. :)
Heute war ich wieder direkt nach dem Unterricht fliegen. Wer die Bilder in den Nachrichten gesehen hat weiß, dass es "etwas" windig war. Allerdings war es hier bei weitem nicht so arg wie in London. Wir hatten zwischen 20 und 25 mph. Dennoch war Circuit (Start - Platzrunde - Touch and Go - Platzrunde - ...) fliegen nicht so leicht. Ich musste den Flieger extrem nach Starboard in den Wind stellen und dann vorm Aufsetzen grade richten. Perfekt um schwierige Landungen zu trainieren....sollte auch mal normale trainieren....irgendwann....denk ich....wenns Wetter nicht so "britisch" ist. :-P
Machte drei Runden bis es dunkel war. 1. Landung etwas hart. 2. Landung "balooning" (zu schnell bei Nase nach oben -> zu viel Auftrieb -> weiter hinten auf Landebahn aufsetzen) aaaaber 3. Landung war echt spitze. Ganz sanft. Mein Instructor war begeistert und meinte "now that's how you kiss the runway" :-D
Direkt nach der Flugstunde hat mich mein Flightintructor mit dem Auto mitgenommen, da ich in Milton Keynes zum Aviation Medical Class 2 antreten musste.
Ich wurde über eine Stunde lang auf alles nur erdenkliche Untersucht und befragt. (Drogentest, Sehtest, Farbensehtest, Hörtest, Reflexe, Lymphknoten, und vieles mehr)
Habe den Test bestanden und bekomme in den nächsten 10 Tagen mein Medical Certificate. Also bin ich nun offiziell fit um alleine ein Flugzeug zu pilotieren.
Ich freue mich wirklich sehr. Der Spruch "nur fliegen ist schöner" ist wirklich wahr.
Freue mich schon jetzt auf meine nächste Flugstunde. Es ist einfach das Genialste auf dieser Welt. :-)

"hitting the numbers"

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Pimped Life

Seit heute ist mein neuer von Cranfield aufgemotzter Lebenslauf online auf der offiziellen Homepage der Uni. Nachdem wir über einen Zeitraum von Juli bis Mitte Oktober mit Verbesserungen beschäftigt wurden, ist der CV nun online gegangen und in gedruckter Form von der Uni ausgesandt worden.
Falls ihr es euch antun wollt meinen anzusehen, hier ist der Link. Bitte keine Kommentare zum Foto...ich weiss, dass es furchtbar ist. :-P

Cranfield University Student CV
bitte über dieser Zeile klicken. Leider kann ich die Farbe des Links nicht ändern

Montag, 21. Oktober 2013

Funny Aviation Law

Lese gerade mein Lehrbuch über Aviation Law und dabei ist mir ein witziger Paragraph untergekommen. Es geht dabei um Flight Rules and Operational Procedures. Abteilung Interception of Civil Aircraft. Also wenn man abgefangen wird.
Da steht das übliche über Verhalten gegenüber einem Kampfjet, der einen abfängt und dann steht etwas über "Signale" vom Boden.
Das da lautet (freie Übersetzung):
"Sichtbare Signale können benutzt werden um unauthorisierte Fluggeräte vor dem Eindringen oder Überfliegen von gesperrten oder gefährlichen Lufträumen zu warnen. Diese sind sowohl bei Tag als auch bei Nacht das Abfeuern von Salven im Intervall von 10 Sekunden, wobei jede Salve rote und grüne Sterne oder Lichter zeigt. Man sollte den Luftraum schnellstens verlassen ohne abzusinken."

Haha. Bin ich froh, dass ich das gelernt habe. Ich wäre ja nie im Leben drauf gekommen, dass wenn ich vom Boden beschossen werde, es nicht nur ein Sympathieproblem gibt. :-P
Wobei ich erlich gesagt auch bei jeder anderen Farbe und jedem anderen Intervall von Schüssen schleunigst abzischen würde.

Luftfahrtgesetze....man muss sie einfach lieben. :-D

Samstag, 19. Oktober 2013

Just noticed...

Hatte heute wieder eine wunderbare Flugstunde. Ich habe meine zweite erfolgreiche Landung hingelegt und habe auch schon zum ersten Mal Strömungsabrissübungen gemacht. In der Flugschule wird bereits über meine ersten Solocircuits gesprochen. D.h. ich werde dann alleine im Flugzeug fliegen und nur Starten - Platzrunde - Landen - Durchstarten - ... üben. Der Instructor sieht dan von unten zu. Ich habe heute ein Foto des Cockpits gemacht, ausgedruckt und über meinem Schreibtisch an der Pinnwand befestigt. Das hilft mir dabei die Procedere für verschiedene Flugmanöver und auch die Notfallprocedere zu verinnerlichen. Als ich nun im privaten "debriefing" nochmal alle gelernten Sachen von heute durch ging, fiel mir etwas witziges an dem Foto auf. Mal schauen ob ihr es auch findet: (Tipp: rechts unten)


Hoffe mal ihr habt nicht geschummelt und schon voraus gelesen. Was ist an dem Cockpit komisch?
Dazu muss man zuerst sagen, dass ich links im Cockpit sitze und mein Instructor rechts.
Es hat meinem Ego einen leichten Schlag versetzt, als ich sah, dass mein Flightinstructor ein Kreuz ins Flugzeug mitnimmt. Muss ihn in meiner nächsten Stunde mal fragen ob ich wirklich so schlimm fliege. :-P

International Cooking Night

Gestern Abend um 8 ging es mit unserer international Cooking Night los. Bis kurz davor dachten wir noch, dass nur ca. 8-10 Personen teilnehmen werden. In kürzester Zeit kamen dann aber über 30 mit selbstgemachten Speisen vorbei. Es war wirklich sehr lustig und interessant. Die Inder waren so nett, ihre Speisen auf ein für uns Andere verträgliches Niveau zu würzen. Es gab verschiedenste Salate, Fleisch, Fisch, Nudel und Reisgerichte. Ein Spitzenreiter war indisches Fladenbrot mit einem speziellen Spinataufstrich. Mein Kaiserschmarrn ist mir leider nicht so gut gelungen. Ich hatte Kaiserschmarrn für ca. 10 Personen geplant. Als ich dann dort ankam zum Kochen, gab es keinen Rührbesen. Also konnte ich das alles mit einer Gabel vermischen....Muskelkater ahoi.... Leider wurde es nicht so ganz, da auch nur eine äußerst kleine Pfanne zur Verfügung stand. Deshalb sah es etwas mehr wie Kaisergatsch aus. Aber geschmacklich wars dank der noch in letzter Sekunde gefundenen Rosinen ein Hit. Wurde aufgegessen!

Am Beginn musste jeder seine Speise vorstellen
das Menü
Eduardo machte nebst einer Speise auch noch ein spezielles mexikanisches Bier mit Zitronensaft, Salsa, Chilli und Salz. Schmeckt gut aber man is sich nicht sicher ob man etwas trinkt oder isst.

die Inder haben uns etwas veräppelt und gemeint die Speißen seien original indisch gewürzt und gewartet wer sich traut es zu kosten. War dann aber sehr rücksichtsvoll gewürzt.

Einer der zwei Gastgeber mit seiner Lösung für das plötzlich massive Tellerproblem. Essbecher!



deutsche Waffeln kommen auch sehr gut an



Waffelmanufaktur

"interkultureller Austausch"
Küche zu klein? - kein Problem, Gang besetzen
Wofür haben die einen Besen in der Küche? - Klar, zum Limbo tanzen!
Da wir ja nach unserem Legospiel vo vorgestern nun Experten in der Operations-Optimierung sind, ging das Putzen wie vom Fließband. 10 Minuten Arbeit und alles war bereit zur Entsorgung und die Küche sauber. Wir müssen uns ja die Gastgeber bei Laune halten. ;-)

Freitag, 18. Oktober 2013

What we really do here - The Master's Lego Game

Gestern war ein sehr langer Tag. Ganzen Tag Vorlesungen und dann noch nettes Prereading für Finance. Besonders witzig war jedoch gestern unsere Vorlesung am Nachmittag in Manufacturing and Operations Management. Wir spielten das JIT (Just in Time) Game. Hier wurden uns auf einfache Weise Vor- und Nachteile von Produktionslayouts beigebracht und wir haben unsere eigenen Kennzahlen dazu erstellt und versucht das Produktionslayout zu verbessern. - Klingt doch extrem schlau, oder? - Nun da ich ja Fotos posten sollte, gebe ichs lieber gleich zu. Ja, wir haben 2 Stunden lang Lego gespielt.... Jetzt wisst ihr warum allen Stundenten Cranfield so gut gefällt. :-P
(Text gehört immer zu den Bildern darunter)

Assembling war sehr beschäftigt, Quality Mgmt. nicht so sehr, da unser erstes Layout ordentlich ineffektiv war

 Machinery, Production Scheduling noch glücklich, Heat Treatment bäckt ein paar Legos
 Statistics nicht ganz aufmerksam aber Material Handling dafür im Dauerstress
 Der Herr Plantdirector und ein Überblick über unsere Fabrik
Kunde, Warehousing und Materialdepot
 Machinery nach umstelllung viel produktiver aber Production Scheduling ist noch nicht glücklich
 Kundenlager füllt sich und Enddesign der Produktionslinie, nun sehr produktiv und geordnet
 Überblick Endlayout

Ob Masterstudent oder Kleinkind, Lego mag jeder. ;-)
Der Erfolg unserer Produktion musste am Abend natürlich gefeiert werden und so kam mein Kollege Eduardo zu meiner Küche und wir machten ein spitzen Steakessen mit Salat, Speckbohnen, Kartoffeln und einem guten Rioja.


Endlich mal ordentliches Essen. Danach wurden wir von unseren Kollegen angerufen und benachrichtigt, dass in der Student Association ein Karaokeabend stattfindet und ordentlich was los ist. Also sind wir dann dort hin und es war wirklich sehr lustig. Die lassen sich echt jede Woche was lustiges einfallen.


War echt ein toller Tag gestern. Heute Abend steht auch wieder etwas interessantes an. Ein chinesischer und ein peruanische Kollege haben zur internationalen Kochnacht zu sich eingeladen. Wir werden ca. 10-15 Leute sein und jeder muss etwas typisches aus seinem Land kochen. Darüber werde ich dann die kommenden Tage natürlich berichten....Ich geh jetzt mal ne Menge Eier für nen Kauserschmarrn kaufen......

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Real Food and Fire

Nachdem ich nun Wochenlang von Restaurant-, Fertig- und vegetarischem Essen gelebt habe, hatte ich gestern die Möglichkeit mit zwei Kollegen zum Supermarkt ein paar Ortschaften weiter zu fahren. Wir fuhren zu Sainburys, einer britischen Supermarktkette. Dort war es wie im Schlaraffenland für meine eingerosteten Kochkünste. Frischfleisch, Frischfisch, Gewürze,.... unter anderem fand ich folgendes sehr witzige Produkt:  (...nein ich habs nicht gekauft)

real Autrian Veltliner  :-P
 Ich habe mich für eine gute Falsche Bordeaux und einen noch besseren Rioja entschieden. Also gibts nun zum ersten Mal seit einiger Zeit ein gutes Gläschen Rotwein zum Essen. Ebenso habe ich dort Steak, Truthahn und Faschiertes bekommen. Mein Kollege Eduardo hat leider keine Küche bei seinem Zimmer, also werden wir nun zusammen Steak braten bei mir in den kommenden Tagen. Hier ein Foto meiner beiden Kollegen mit glücklichem Gesichtsaudruck aufgrund von erstmaliger Frischwarenversorgung nach einigen Wochen.


Kaum zu Hause angekommen, habe ich gleich mal etwas "gscheites" kochen müssen.

erstes "gscheite" selbstgekochte Essen

Es gibt auch noch etwas zum heutigen Tag zu erzählen. Wir hatten Vorlesungen den ganzen Vormittag und als wir zu Mittag das Gebäude wechseln wollten, gab es Feueralarm. Wie ihr aus meinen vergangenen Posts wisst, nehmen die Sicherheit hier sehr sehr ernst. Ich stand unter einem Flugdach, da es wie immer die letzen Tage richtig schüttete. Die aus meinen Geschichten schon bekannte Sicherheitslady hat mir mehrmals mitgeteilt, dass das Gebäude geschlossen ist wegen Brandalarm. Das hab ich zwar verstanden aber vielleicht dachte sie, dass die ohrenbetäubend laut heulende Sirene ihr Statement zum Feueralarm nicht genug unterstrich. Ich wollt stehen bleiben...da hatte ich aber nicht mit ihr gerechnet, denn sie wollte, dass wir alle zu einem Assembling Point mitten im Regen gehen. Nachdem sie uns mehrmals gedroht hat sind wir dann gegangen. Im anderen Gebäude war dann alles überfüllt und wir wollten nur einen Kaffee. Da kam die Verrückte auf die Idee, dass vielleicht die Kaffeemaschien das Feuer im anderen Gebäude verursacht hatte und hat Kraft ihres vollkommen unnötigen Amtes die Kaffeemaschine gesperrt. Einziger Trost war, dass die gesamte Belegschaft der Universität sie dafür ebenso sehr geliebt hat wie wir Studenten. Im Endeffekt hat sich herausgestellt, dass der Lift einen defekt hatte und leicht rauchte. Kaffeemaschine war in bestem Zustand - ich trank eine Stunde später einen wunderbaren Cappucino!! - Hierzu noch ein kurzer Zusatz zu sinnfreien Regeln. Dieser Campus verfügt über eine voll ausgestattete Flughafenfeuerwehr!! Ihr könnt es bestimmt schon ahnen.....Diese Feuerwehr darf nicht ausrücken zu Uni Gebäuden, auf Grund einer vor einem Jahr erlassenen Sinnfreiregelung. Also müssen sie warten bis nach ca. 15 Minuten die Feuerwehr aus dem nächsten Dorf kommt und dann dürfen sie "Assistenz" leisten. Es lebe die Bürakratie! Damit wünsch ich euch eine gute Nacht und hier noch ein paar Fotos:

The School is on Fire - früher hätte mich das gefreut, heute muss ich mit dem Nachholen der Vorlesung rechnen ;-)


Montag, 14. Oktober 2013

The Walking Society

Sonntags ging es nach dem Frühstück und dem erfolgreichen Erstversuch an der Waschmaschine vorerst zum Lernen aufs Zimmer. Am Nachmittag erhielt ich jedoch von meinem Kollegen Eduardo die Information, dass die Cranfield Walking Society eine Wanderung ins Dorf und zu ein paar Sehenswürdigkeiten mit Abschluss im Dorfpub unternimmt. Trotz des Regens, musste ich da natürlich mit. Wir hatten viel Glück und das Wetter wurde schnell besser. (Also nur mehr Wind ;-) )
Es ging rund um den Fluglatz mitten durch eine Schafherde und dann rund ums Dorf. Hier ein paar Bilder davon.
jede Menge Schafe und Pferde rund um den Campus

ein Teil der Walking Society

beim Vorbeigehen sahen wir eine gelungene Landung

ein toller Blick auf die Landebahn :-)

Ausblick am Dorfrand auf die "Berge" Englands

eine uralte typisch englische Kirche mit genauso alten Grabsteinen mitten im Dorf

auf der gegenüberliegenden Straßenseite die etwas modernere Kirche
Der Walk war sehr nett und als ich zurück kam wurde ich von Kolegen auf selbstgemachte Spaghetti Carbonara eingeladen. Also ein sehr gelungener Sonntag.
Heute, Montag, hat mein Tag schon etwas hektischer angefangen. Ich wollte mir Frühstück machen und als ich den Toaster einschaltete gabs einen Kurzen mit Lichtbogen. Bin dann zur Rezeption (habe angenomen, dass der Herd auch davon betroffen ist) und als wir zurück kamen, kriegte ich meine mittlerweile dritte Sicherheitsverwarnung (die erste mit wirklichem Grund meiner Meinung nach) für die schon sehr stark dampfende Butter, die beinahe einen Einsatz der Flughafenfeuerwehr ausgelöst hätte. Der Toaster wurde nochmals getestet mit dem selben Ergebnis und wir bekommen hoffentlich bald einen neuen. Dann ging ich zur Bank um mich auch dort wieder mit Kleinigkeiten zu ärgern. Als ich dann in meinem gewohnten Lehrsaal mit meinem Kaffee ankam und tief durchatmete, fragten mich ein paar Studenten was ich den hier mache....in deren Vorlesung....darauf bin ich etwas zügiger ins andere Gebäude gehirscht....mit meine Kaffee.....um festzustellen, dass die Kaffeebecher nach Gebäuden sortierte Farben haben....und ich meinen wieder ins andere Gebäude zurück bringen muss.
Tja, Montagsmorgen in Cranfield. :-D

Sonntag, 13. Oktober 2013

First full flight with take-off and landing

Ich hatte am Freitag wieder eien Flugstunde. Diesesmal durfte ich schon alleine starten und unter Anweisung selbst landen. Ein Student aus Cranfield, der schon einen PPL hat aber eine Auffrischung braucht um ein weiteres Rating zu machen ist am Rücksiz mitgeflogen. Er hatte eine GoPro Kamera dabei und hat sie verwendet um ein paar tolle Aufnahmen zu machen. Ich habe das überhaupt nicht mitbekommen. Er hat es mir erst nachher erzählt. Da sieht man wie konzentriert ma ist beim Fliegen. Man merkt nichteinmal was am Rücksitz passiert. :-D
Hier ist das Video. Ich habe etwas Musik dazu geschnitten, damit es nicht nur dröhnt. Viel Spaß beim Anschauen und bitte gebt mir brav Feedback. :-)


Englisch Breakfast, English Weather and Pioneering

Heute ist ein sehr englischer Sonntag. Es regnet stark und durchgehend. Dazu kommt noch ein mittelstarker Wind. Also Biodusche wo man hin geht.

richtig englische Stimmung am Airport
in UK tragen sogar die Flugzeuge Regenkleidung ;-)
Nun fragt ihr euch vielleicht "Was macht ein normaler (also nicht ich) Mensch bei so einem sch... ähm britischen Wetter am Airport?" Nun, am Airport gibt es das Cafe Pacific, welches für sein gutes englisches Frühstück bekannt ist. Das musste ich natürlich testen und fand heraus, dass es wirklich sehr lecker ist.
englisch breakfast mit überraschenderweise trinkbarem Kaffee
der bekannte "blood pudding" - auch nicht schlecht
Als ich das Restaurant mit vollem Bauch verlies, fiel mir auf, dass eines der Flugzeuge eine etwas ungewöhnliche Haltung annahm.

da hat wer vergessen, dass ohne Motor etwas Gewicht vorne fehlt...aber schön die Flaps draußen dafür :-)
Abschließend noch ein vorab Bericht von meiner Pioniersmission. Nach langem Verweigern wurde es nun Zeit sich der Waschmaschine zu stellen. Nachdem ich gestern schon bei einem vorab Forschungsbesuch in der Waschküche auf eine Kollegin traf, die noch ratloser war als ich, hab ich mich heute ran getraut. Zu meiner Überraschung haben die sich auch dafür eine Lösung einfallen lassen, die das Leben einfacher macht. (Dürften wohl öfter so "hochtalentierte" Haushälter wie ich unterwegs sein in Cranfield)
Man muss nur die Wäsche in die Trommel tun und Münzen einwerfen. Zur Auswahl stehen keine Temperaturen oder sowas sondern nur "White" "Colour" und "Sepcial Fabrics".
einfaches System, schaff sogar ich
 Nun kommt aber das Beste. Die Waschmaschinen sind ans Internet angeschlossen. Also kann ich mit iPhone, Tablet und PC jederzeit schauen ob eine Maschine frei ist bzw. wann die nächste frei wird. Sobald man seine Wäsche in der Maschine hat kann man auch gemütlich vom Zimmer aus kontrollieren, wann man sie abholen kann. Das ist echt angenehm.

klassische Ansicht - man bemerke, dass man sich eine Wochenstatistik der Waschmaschinen holen kann, wozu auch immer
Es wäre aber nicht Cranfield, wenn es nicht auch noch eine verspielte Variante des "Laundry Views" gäbe. Also kann man auch umschalten auf eine 3D Ansicht, wo es viel weniger Zahlen gibt aber dafür alle Waschmaschinen die in Verwendung sind rütteln und je nach Restzeit ihre Farbe verändern. Für Alle die keine Zahlen mögen. :-D


Das sieht ja alles schon mal ganz gut aus. In ca. 39 Minuten weiß ich dann ob auch meine Wäsche noch brauchbar ist. Aber selbst wenn nicht, finde ich das System cool. :-P