Freitag, 29. November 2013

Except an Apache Helicopter.....

Heute eine geniale Flugstunde gehabt. Es war starker Seitenwind mit 12-14 Knoten und Windböen bis zu 25 Knoten und ich machte Crosswindlanding Exercises. Sehr interessante Erfahrung. Nun tun mir allerdings etwas die Finger weh vom Kampf mit dem Wind durch das Steuerhorn.
Interessant waren heute aber vorallem die anderen Teilnehmer am Cranfielder Luftverkehr. Eine Staffel Apache Helikopter kam schön einer nach dem Anderen mit etwas Verzögerung über den Flughafen und das während ich gerade meine Platzrunden flog. Also musste ich immer genau den Konversationen zwischen Approach und Helikopterpiloten zu hören um zu wissen von wo die kommen und möglichst versuchen denen nicht rein zu fliegen.
Die meisten meldeten sich brav an, überflogen den Flughafen nach Freigabe durch APP. Doch dann kam die Apachepilotin des Tages. Eine nach der Stimme eher jüngere Frau. Die Konversationen war einmalig:
"Cranfield Approach this is Army XX" "Army XX this is Cranfield Approach pass your message" "Army XX is an Apache Single Helikopter on route to XX Base joining from Olney" "Cranfield Approach is basic service no radar...." "Ah ok, I am not really used to that, I have my own tactical radar, will use that. But I am coming in now, just to let you know, Army XX" "Army XX, ähm that is nice but could you please leave the Holding Area of our Airport and stop blocking the other traffic"
:-D haha. Das war echt genial. Man muss dazu sagen, dass im Approach auch eine Controllering gesessen ist, die aber sehr nett ist.

 Apache AH 64 Helikopter

Sie hat in der Flugschule angerufen und mir meine erste Rüge erteilt. Aufgrund der vielen Konversationen zwischen den Helikoptern und Approach fand ich keine Pause um meine Landefreigabe zu erhalten. Als ich dann noch ca. 10 Sekunden vorm Aufsetzen war, war mal kurz Pause und ich funkte "Billins 67, very short final to touch and go" Sie dann sofort "Billins 67, cleared touch and go, wind 280, 15 knots" als ich dann "Cleared touch and go, Billins 67" funkte setzte ich schon auf. Als ich nach der Flugstunde in die Flugschule ging um meinen Papierkram zu erledigen kam ein Anruf aus dem Tower von Sophie mit einer sehr freundlichen Erinnerung, dass es doch gute Sitte sei die Landefreigabe vor der Landung zu erbitten. ;)
Nur weil ich keinen Apache hab! :-P


 

Donnerstag, 28. November 2013

Wild Wild West

Diese Woche gehts hier in UK zu wie im wilden Westen. Am Dienstag wurden wir von unserem Kursdirektor zu einer gemeinsamen Bowlingnacht mit ein paar Lektoren eingeladen. Organisiert von unseren wirklich tüchtigen Social Reps. Wir wurden mit einem typisch britischem Doppeldeckerbus von der Uni nach Luton zu einem für uns gemieteten Bowlingcentre gebracht. Es gab freies Essen, Drinks, freies Bowling und einen DJ von der Uni gesponsert. War sehr nett.

 Cranfield goes Bowling

 Hau den Lukas darf natürlich auch nicht ausgelassen werden :-D

Nachdem wir von unserem Bus wieder zum Campus gebracht wurden, gab es noch ein paar "Kitchenparties". Ich ging eher früher schlafen, da ich Mittwochs um 0900 einen weiteren Flug hatte und daher Alkohol sowieso für den Abend vollkommen vom Tisch war. 
Am nächsten Morgen konnte man dann Polizei, BBC und einige andere komische Gestalten am Campus beobachten. Jemand hat in der Nacht den gesamten Bankomaten "gfladert" und dabei die Mauer der Bank so beschädigt, dass die halbe Bank kollabiert ist. Es wurde ein Bagger benutzt um den Bankomaten zu "entfernen". Hier das offizielle Foto der BBC:

Ein triumphaler Moment für unsere Campus Security :-P

...man kann ja auch nicht jeden Bagger kontrollieren, der zur Bank fährt mal schnell einen Bankomaten abheben. :-D Wer die Geschichte nachlesen möchte, hier der Link:

http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-beds-bucks-herts-25118758

Ich lies mich davon nicht länger aufhalten und fuhr zum Flughafen. Das Wetter war echt mies und der Tower sagte uns, dass wir nicht fliegen können. Also mal eine Stunde Navigationstheorie. Dann ein Call von der netten Dame im Tower, dass es zwar nicht schön sein aber es möglich ist zu fliegen. Also ab zum Flieger. Wir hatten den ganzen Flughafen für uns. Perfekt. Wir machten Übungen in erzwungenen Landungen. Man braucht das, wenn man hoch über einem Flughafen, oder sonst wo, ist und plötzlich der Motor ausfällt und man im Gleitflug in Kreisen runterkommen muss und dabei direkt landen muss. Mann hat dann nur den einen Versuch. ;-) 
Konnte das 3 Mal hintereinander üben, da sowieso keiner den Flughafen benutzte. Dann um 1200 landete ich und stellte den Flieger direkt vorm Tower ab und bat um Betankung. Ich ging eine gute Paella essen und um 1300 ging es wieder ab in die Lüfte. Diesesmal etwas höher...ich war gestern der Einzige, der die Sonne gesehen hat hier. :-D Wir machten neben ein paar Forced Landings in Feldern auch etwas sehr interessantes neues. Hier in England wird die internationalle Notfallfrequenz 121.5 Mhz von Distress and Diversion Cells der Royal Air Force gemonitort. D&D ist ein spitzen Service für Piloten. Wenn man die Frequenz anfunkt, wird man sofort mittels über ganz UK verteilter Antennen trianguliert und binnen 20 Sekunden meldet sich ein Controller der Air Force und fragt nach der Art des Notfalls und gibt Anweisungen. Um junge Piloten zu motiviere diesen Service zu nutzen gibt es neben Flyern mit der Aufschrift "Pride can be fatal" (Stolz kann tödlich sein) auch die Möglichkeit jederzeit einen Trainingscall zu machen. Ich flog also irgendwo in den Wolken rum und als ich mich überhaupt nicht mehr auskannte wo ich war rief ich die Frequenz und sagte, dass ich einen Übungsnotfall machen möchte. Die bestätigten, dass sie gerade Zeit haben und kein echter Notfall im Gange ist und fragten was ich wollte. Ich sagte frei übersetzt, dass ich keinen Schimmer habe wo ich genau bin, dass mein Motor unrund läuft und ich zum nächstmögichen Flughafen möchste. Es dauerte ein paar Sekunden dan sagten die mir, dass ich in der Nähe von Cranfield bin, ich das Flugzeug 090 drehen soll und in 9nm beim Flughafen bin. Dann begleiten Sie den Piloten bis zum Flughafen und im Hintergrund wird die Flughafen Controllerin schon informiert und gibt mir priority status für die Landung. Ein freundliches und echt tolles Service. Nach der Erfahrung habe ich nun wirklich keine Scheue die anzufunken, wenn ich mit irgendwas Probleme hab während des Flugs.  (Orientierungsverlust war nur gespielt für das Training ;) )Hut ab, ein echt tolles, kostenloses und sinnvolles Service. Die Inititaive der Air Force alle Flight Instructoren dazu zu bringen das mit den Flugschülern zu trainieren und die Möglichkeit es jederzeit zu trainieren, wenn gerade kein echter Notfall im Gange ist, ist genial und auch toll für deren Controller als Training. (Für Trainingsnotfälle werden Vorzugsweise junge oder in Ausbildung befindliche Controller herangezogen). Man kann es auch als fertiger Pilot jederzeit benutzen um zu üben!


 Tolle Wolkenbänke überall. (Toll nur wenn man von oben drauf schaut) :-P

 Kreativer Schlüsselanhänger fürs Headset

 Into the sun :-)

Am Abend hat dann einer meiner netten Kollegen meine Küche benutzt um für 6 von uns ein selbstgemachtes Thai Curry zu kochen. Das war echt lecker und ich habe sogar noch was übrig für heute Mittag. Auch wenn ich selbst hier eher wenig koche, ist die Küche gold wert, da ich sie gegen Naturalzahlung vermieten kann. :-D

Echt gutes Thai Curry mit ordentlich Zitronengras

Habe nun gerade meine Electives für den nächsten Term gewählt. Sind ein paar interessante Fächer zur Auswahl gestanden. Hier meine Wahl:



Sonntag, 24. November 2013

First Solo Flight, exams and some paper to decorate the wall

Das war nun eine wirklich anstrengende Woche. Alles aber sehr gut zu Ende gengangen. Habe vorgestern meine Management Science Techniques Note zurück bekommen. Ich habe 94% und das ist Klassenhighscore. Durchscnitt war 64%. Das ist für ein Mathefach echt unglaublich für mich. Das muss wohl das berühmte Korn sein, dass auch ein blindes Huhn findet. :-P
Aber es gibt viel Großartigeres zu berichten. Hatte gestern Flugstunde und Aviation Law Exam. Habe um 1200 Uhr mein Exam begonnen und bestanden. Danach ging es direkt raus zum Flieger. Checks, Checks und noch mehr Checks. Dann 10 Starts und Landungen in über 1,5 Stunden. Mit engine failure after takeoff, landing withour engine und flapless landing-Übungen und einer Menge anderer emergency exercises. Als ich dann wieder am Boden war und zum Auftanken fuhr fragte mich der Fluglehrer "Lust auf noch ne Runde Starts und Landungen?" Ich war schon sehr erschöpft vom vielen konzentrieren, aber wer mich kennt weiß, dass ich natürlich "Ja klar, fliegen will  ich immer" sagte. Dann sagte er "Ich aber nicht mehr" Ich dachte mir er nimmt mich auf den Arm und dachte nicht mehr weiter nach. Während das Flugzeug betankt wurde begann er mit mir auf der Karte durch zu gehen was ich machen würde, wenn ich nicht mehr hier landen könnte weil vor mir ein Flugzeug auf der Landebahn zum liegen kam. Wo ich hinfliegen würde, wie ich es finden würde, was ich mache wenn es dunkel wird. Ich wunderte mich schon warum er mir versucht das alles aufeinmal zu erklären. Als er dann die Frequenz des Notflughafens als Reservefrequenz am Funkgerät einstellte dämmerte es mir langsam....First Solo Flight!!
Ich fragte ihn und er sagte: "Ich hab dich gefragt und du wolltest nochmal hoch. Ich mag aber nicht mehr...also wird es Zeit für dein erstes Solo"
Ich war begeistert. Er verlies das Flugzeug und ging in den Tower. Dann mein erster Call als Pilot in Command: "Cranfield Tower, Billins 631 in Golf Romeo Alfo Tango India" "Billing 631, Cranfield, pass your message" "Billins 631, Type C172, 1 person on board, information Mike QNH 1024, QFE 1011 request taxi for for first solo circuit" "Billins 631, taxi holding point Foxtrot 1, Runway 03" "Taxi holding point Foxtrot 1, Runway 03, Billins 631"
Dann rollte ich los, alle checks während des Taxis machend. Dann in den Wind drehen Power Checks und Pre Takeoff Checks. Weiterrollen zum Holding Point F1 und stehen bleiben. "Billins 631, ready for departure" "Billins 631, cleared for takeoff, wind 220, 4 knots, QFE 1011" "Cleared for takeoff, Billins 631"
Nach links auf die Runway fahren, stehen bleiben nochmal kurz durchatmen. Jetzt gehts los. Alles checken und dann Camera (Transponder), Lights (Navlights) and Action (Full Power). Nach einigen Sekunden war ich ganz alleine im Flugzeug AIRBORNE. :-D
Alles checken nach Erreichen von 500 feet nach rechts ins Crosswind Leg. Dann das stolze Gefühl, wenn man das erste Mal vollkomen alleine fliegt. "Yes, erster Alleinflug, yiihaa" Bei 1000 Fuß Flugzeug stabilisieren und leveln und dann auf Downwind nach rechts drehen. "Billins 631, Downwind to land" "Billins 631, report final" "Report final, Billins 631" Dann alle Prelanding Checks machen. Langsam kommt das Gefühl von "Ähm...verdammt....ich flieg das Ding jetzt ganz alleine....lieber nochmal alle checks doppelt machen" Dann Rechtsturn auf Base und langsam Sinkflug einleiten, Flaps runter auf 20. Von Base auf Final drehen. "Billins 631, final to land" "Billins 631, cleared to land, Wind 220, 4 knots" "Cleared to land, Billins 631" Nun kommt das Gefühl von "Oh verdammt...ich muss das Ding jetzt ganz alleine runter bekommen!"Alles Checks doppelt und dreifach machen. Ich war immer noch zu hoch. Flaps down to 30. Zu schnell, Nase hoch. Und schon kommt die Runway immer näher. Herz fängt an zu rasen. Gras wird sichtbar. Nase hoch, Flug leveln. Mit dem Gas spielen um gute Lage zu bekommen. Weiter hoch die Nase und mit einem "YYYTT" setzen die Hinterräder auf. Nun Speed raus. Nasenrad kommt runter. Mit den Füßen steuern um auf der Mittellinie zu bleiben. "Billins 631, evecuate runway at own convenience, well done for your first solo" "Evecuate runway at own convenience, thank you very much, Billins 631" Nun ein riesen Lächler und da ich ja zum ersten mal evacuaten darf wann ich will bin ich voller stolz mit meinem kleinen Flieger die gesamte Runway entlang gefahren (die 10 mal länger ist als ich brauche) wie ein Teenager bei der ersten Ausfahrt im neuen Auto. Raus von der Runway alle Checks auf Parkposition und dann Shut Down. Fluglehrer steht schon da mit breitem Lächeln. Alle gratulieren. Rein in die Flugschule. Weitere Gratulationen von anderen Piloten und viel Papierkram zu tun. Techlog, usw...
Einfach genial zum ersten Mal vollkommen alleine da oben gewesen zu sein. Echt toll. Wie eben schon ein altes Sprichwort sagt: "Nur fliegen ist schöner!"
Plötzlich kommt der Fluglehrer mit einem Papierstreifen. "A gift from the Tower" Das ist der Streifen, den der Fluglotse für meinen Flug ausgefüllt hat. Ein kleines Andenken.

 Gift from the Tower
Fist Solo, Yeah!

Habe nun auch schon meine Fliegersonnenbrillen bekommen. Sind Ray Ban Aviators und wurden genau an meine Augenstärke angepasst mit Antiblendbeschichtung und Antilaserbeschichtung. Sind echt genial. Man sieht sogar wenn keine Sonne scheint damit genial gut. 


Zur Feier des Tages führten mich ein paar meiner Kollegen in ein Restaurant in der Stadt Milton Keynes aus. Es war ein internationales Buffet mit Mexikanisch, Indisch, Chinesisch, Amerikanisch und jeder Menge Nachspeißen. Also die typischen Speisen, die man hier in England auch wirklich essen kann. :-P Cool war, dass dieses Restaurant im Fliegerstyle eingerichtet war. Der Eingang war wie der Rumpf einer alten Boeing lackiert und die Reception war als Passkontrolle getarnt. 
Eine sehr nette Idee von meinen Kollegen. Essen war super und wir haben ordentlich angestoßen. 
Danach ins Kino und noch in eine Bar. 

 Coole Reception im Restaurant
 Eingang
Aufgang zum Restaurant

Heute habe ich mein Certificate über den Beitritt als Student Affiliate beim Chartered Institute of Logistics and Transport bekommen. Sieht auch sehr nett aus. 


Nachdem ich nun jede Menge Certificates bekommen habe, sieht meine Wand über dem Schreibtisch schon ganz anders aus. Natürlich behält der coole Kalender die Prime Position. :-)


War wirklich eine coole Woche. Viel zu tun, aber auch ordentlich was weiter gegangen. The Cranfield Experience eben. ;-) 
Nun gehe ich Navigation an. Neue Challenge.
Zum Abschluss noch eine kurze erklärende Darstellung. ;-)


Montag, 18. November 2013

Austria in a Parcel

Nachdem ich nun seit ca. 4 Tagen stark verkühlt bin hat mich heute ein Carepaket aus Österreich erreicht. Um genau zu sein waren es 2 Pakete.

 So sieht ein Carepaket aus Österreich für in UK gestrandete aus :-)

Ich habe etwas Nachschub für meine schon fast aufgebrauchten Medikamente erwartet. Ich bekam aber viel mehr. Es ist ein richtiges Österreichpaket voller guter Sachen, die es hier nicht gibt.
Ich habe nun Tiroler Bauchspeck, Knoblauchspeck, Kärntner Hauswürste, Frankfurter, Knackwurst, Schweinsbraten, Hirschgulasch, Specklinsen, Grammelschmalz, Liptauer, einen Leib gutes dunkles Brot (hier gibts nur helles) und vieles mehr. Habe heute Abend eine ordentliche "Brettljausn" verspeist und fühle schon wie die Gesundheit wieder zurück kommt.
Auf diesem Wege mal ganz offiziell: DANKE MAMA! :-)

Der Anblick macht glücklich und verspricht ein paar ordentliche Mahlzeiten!

Freitag, 15. November 2013

Study, Eat, Fly, Repeat

Nach langer Pause habe ich nun wieder einen Beitrag hier.
Bin mal wieder krank, Halsentzündung Nr. 2. Ich weiß nun auch warum die Engländer imer so viel Tee trinken. Bei diesem Wetter ist man andauernd krank und daher ist Tee das Einzige, dass man wirklich trinken kann. ;-)
Wir haben nun regelmäßig zwischen 1 und 4 Grad bei einer konstanten Luftfeuchtigkeit von 90-95%. Das is irgendwie zu viel für mein Immunsystem.
Letzte Woche war ich am Tag nach dem Feuerwerk in der Stadt beim Optiker und auch Running Sushi Essen. Dazu mus man wissen, dass Running Sushi hier anders funktioniert als bei uns. Man muss jeden Teller einzeln zahlen und das in Preisstufen gemäß einer Farbskala. Das hat mir aber keiner gesagt....also teuerstes Runing Sushi meines Lebens. :-D

Running Sushi

Dannach ging es zu Tesco. Das ist einer der größten Supermärkte in UK. Die haben 7 Tage die Woche 24 Stunden offen. Dort habe ich ein interessantes System für Kunden gesehen. Sie geben gegen durchziehen der Kundenkarte einen Scanner aus und man kann alle Produkte bereits beim in den Wagen legen scannen und braucht sie dann nicht nochmals auf das Band räumen. Hat man den Einkauf beendet fhrt man zu einem von zahlreichen Checkout Terminals. Der Wagen wird vom Computer gewogen um grobe differenzen festzustellen und ein bis 2 Angestellte machen Stichprobenartige kontrollen. Funktioniert aber sehr reibungslos und es gibt dadurch viel mehr ständig benutzbare Kassen.

 Handscanner
 Scannerausgabestation
Check Out

Könnte durchaus sein, dass dieses System in ein paar Jahren auch in Österreich öfters zu finden sein wird. Was ich von einem Professor gehört habe sind die meisten Trends im Supermarktbereich aus UK. Hier gibt es zwischen ein paar großen Playern einen unerbitterlichen Konkurrenzkampf und daher versucht ständig jeder noch mehr zu bieten. 

Was kauft ein Student im Supermarkt? ;-)

Ich habe diese Woche auch noch 2 Assignments zu schreiben. Eines davon ist wirklich hart und extrem langwierig. Wir haben uns daher Anfang der Woche schon mehrmals am Abend zum Brainstorming in den Studenten Syndicat Rooms getroffen. 
Am zweiten Tag habe ich Hühnerschnitzel mitgebracht. Das wurde von allen sehr gut angenommen und in den Diskussionen wurde dann mit Schnitzelstücken wild gestikuliert. 

Die Schnitzelbox war nicht lange so voll

uuuund immer noch keine fetigen Ergebnisse :-(

Gestern Abend hatte ich mein "Learning Team Dinner". Das ist von der Universität vorgesehen. Wir wurden ja wie schon erklärt in Learning Teams a 6 Personen geteilt und jedes Team hat einen eigenen Supervisor aus dem Lehrpersonal. Jeder Supervisor hat ein Budget um uns zum Essen auszuführen. Unsere Supervisorin hat uns gestern zu einem netten Italiener in Woodburn Sands (ca. 5 Meilen südlich von Cranfield) ausgeführt.

Mein Learning Team

Unser Learning Team ist wirklich sehr divers. Wir haben & verschiedene Länder vertreten (Frankreich, Spanien, Mexiko, Indien, China und - ihr erratet es nie: Österreich)
Eduardo aus meinem Learning Team war vor ein paar Tagen mit mir auf einem Rundflug. Es war einmalig schönes Wetter mit Sicht so weit das Auge reicht. Er machte ein paar Fotos und Videos. Hatte leider noch keine Zeit die Videos zu bearbeiten. Hier ein paar der Fotos.

 Checks Checks und noch mehr Checks innen und außen

 Noch ein Foto bevors los geht bei perfekten Sichtverhältnissen

 Sehr cooles Foto direkt nach dem Takeoff

 England, alles grün oder mit Backsteinhäusern bebaut :-)

Beweisfoto, dass wir überlebt haben

Samstag, 9. November 2013

“Remember, remember the Fifth of November gunpowder, treason and plot; I know of no reason why gunpowder treason should ever be forgot.” - englischer Kinderreim

Gestern Abend fanden am Campus die Feierlichkeiten zum 5ten November statt. Sie wurden auf Freitag verschoben, da hier alle mehr Zeit hatten und am Dienstag die Feuerwehr gestreikt hat. (Ein Wunder, dass wir überhaupt in ein Haus durften an dem Tag...die Sicherheitslady muss wohl geschlafen haben :-P )
Nun was wird eigentlich gefeiert? Es finden um den 5ten November in ganz England Bonfire and Firework Ceremonies statt. Hier gibt es ein großes Feuer, ähnlich unserem Sonnwendfeuer nur das man soviel Sicherheitsabstand halten muss, dass man von der Wärme nichts spürt. Es gibt dann auch noch ein großes Feuerwerk. Das Alles findet zu Ehren von Guy Fawkes statt. Guy Fawkes war ein katholischer Offizier im England des 16. Jahrhunderts. Er wurde bekannt durch den Versuch das englische Parlament in London mit 36 Fässern mit jeweil etwas mehr als 2 Tonnen Schwarzpulver in die Luft zu sprengen. Einer seiner Mitverschwörer war jedoch schlau genug einen Warnbrief zu schreiben. Dadurch wurde er mit den Fässern im Keller des Parlaments erwischt. Nach Folter im Tower of London gestand er und nannte seine Mitverschwörer. Sie wurden alle zu hängen, ausweiden und vierteilen verurteilt. Er sprang jedoch vom Galgenpodest und brach sich dadurch selbst das Genick um dieser Hinrichtungsmethode zu entgehen.
Interessanerweise muss der Regent (heute die Queen) am Tag der jährlichen Parlamentseröffnung bis heute traditionell den Keller des Parlamentsgebäudes in London inspizieren.
Viele von euch werden auch die Guy Fawkes Masken kennen. Sie werden von Anonymus, Occupie und vielen anderen Gruppen derzeit verwedet ebenso im Film V wie Vendetta.
Die Feier am Campus war sehr nett und gut Besucht auch von Leuten aus den Dörfern der Umgebung. 
 Guy Fawkes Maske
 Fireworks on Campus
 "Blow up the Parliament" :-P
 Bonfire mit ein paar meiner Kollegen...näher durfte keiner ran...Safety in UK :-/

In unserer Campus Bar gibt es immerwieder neue Ales aus ganz UK. Diesesmal gab es ein besonders witziges. Es heißt Concrete Cow Brewery Cock n Bull Ale. Die Concrete Cows sind in Milton Keynes (die größere Stadt nahe der Uni) sehr bekannt. Unter anderem stehen mitten im großen Einkaufszentrum die Originale der Betonkuhfiguren. Es gibt aber auch noch andere bei Autobahnabfahrten. Da Milton Keynes für seine Concrete Cows sehr bekannt ist, hatten wir schon öfter Casestudies im Unterricht, wobei wir für Beispiele immer annahmen Mitarbeiter der Concrete Cows Ltd. zu sein und unser Ziel war entweder unsere Cows günstiger zu produzieren, zu transportieren oder unterschiedlich zu kalkulieren. Bei der Vorgeschichte musste ich natürlich das Concret Cow Ale besonders sorgfältig und ausreichend verkosten. :-D