Montag, 30. September 2013

Registration - now it's getting serious

Nun ist auch der Registration Day überstanden. Begonnen hat alles um halb neun heute morgen. Wir haben unsere Namensschilder ausgefasst und uns eine kurze Willkommensrede angehört. Dabei wurden uns ein paar Facts zu unserem aktuellen Lehrgang mitgeteilt. Wir sind 99 Studenten die in 2 Streams und 4 Blocks aufgeteilt sind. Wir arbeiten in Gruppen von 5 Personen mit einem Professor als Supervisor. Und wir sind aus über 20 Nationen weltweit. (50% Frauen) Gruppeneinteilungen wurden von der Uni so vorgenommen, dass keiner von der selben Nation und keiner mit dem selben Vorkenntnissen im gleichen Team ist. Ein witziges Detail am Rande: In der School of Management hängen viele Flaggen, auch Österreich..... aber keine von England. :-P
Danach gings ins Registration Building. Fünf Etappen um voll registriert zu sein und die Student ID wie auch die Drukcerkarte zu erhalten. Ging alles sehr schnell und war sehr gut organisiert. Achja...drucken ist auch sehr cool hier. Man sendet den Druckauftrag in die Ominöse "Cranfield Cloud" und dann geht man zu irgendeinem Drucker zieht seine Druckkarte drüber und los gehts. :-D
sieht ja schon mal ganz offiziell aus ;-)

Der große Lecture Room - mit gratis Kaffee, Tee und Softdrinks die man in den Lehrsaal mitnehmen darf. Yeah!

Unser Kursdirektor und der Direktor der SOM beim Kampf mit den Mikrofonen. 

Registration - Einwanderungsbehördenfeeling - aber dafüür zackig
Nach dem Besorgen von ein paar Büchern und der Besichtigung des echt genialen Obst und Gemüse Shops am Campus gings dann zurück zur Campustour in 10er Gruppen. Der Kursleiter zeigte uns alle wichtigen Ortschaften. Danach eine sehr lange Vorlesung über "Study skills" und um 18.30 dann der mittlerweile etwas erhoffte Feierabend. Morgen gehts dann von 08.30 bis 18.10 durch mit einer Stunde Mittag. ;-)
heute gefunden - der Obst und Gemüseshop. Man nimmt ein Sackerl und macht es voll mit was auch immer man will - Kosten £ 0,5 per Sackerl - coole Idee   

Und nun die wirklich wichtigen News. ;-) Nach der Vorlesung gings direkt zur Flugschule. Am Samstag um 15.30 bis ca. 18 oder 19 Uhr heißts Attention Cranfield - Clemens hat seine erste Flugstunde! :-D
Da gibts dann definitiv viel zu berichten.

PS: es gab leider ein paar Probleme mit der Kommentarfunktion. Ich habe alle Kommentare von euch erhalten, musste sie aber erst freigeben. (Dazu war heute irgendwie bissl wenig Zeit) Ich habe nun die Einstellungen geändert und euer Kommentar sollte direkt erscheinen. Bitte weiterkommentieren! Ich freue mich jedesmal sehr, wenn ich von euch lese. :-)




Sonntag, 29. September 2013

Cranfield's Wings

Habe gestern mal eine weitere Runde zu den Flugschulen gemacht um mir ein paar Offerte einzuholen und die Leute kennen zu lernen. Dabei habe ich gleich mal die zwei Häufigsten Maschinen fotografiert.
Cesna 152 - 2 Sitze, eher eng aber sehr bekannt
Grumman AA5 - 4 Sitze, mehr Platz und auch mehr Leistung
Dann gibt es auch noch eine Cessna 172 (4 Sitze, auch mehr Platz, mehr Leistung als 152) bei der selben Flugschule, der die AA5 gehört. Sie heißt Billins Air Services Ltd. und ist derzeit mein Favorit. Als Alternative kommt für mich noch die Cranfield Flying School in Frage. Werde das mal die Tage weiter absprechen mit den Leuten der Flugschule und hoffe, dass ich spätestens Ende nächster Woche eine Entscheidung treffen kann. Denn dan gehts los mit der Ausbildung zum Privatpilotenschein. Achja auch ein nettes Detail am Rande. Im 4-Sitzer bei Billins Air darf hinten eine Person kostenfrei mitfliegen während den Schulungsflügen. Natürlch nur wer mich nicht ablenkt. ;-) Also, wer hat ordentlich Mut und Lust mich mal am Wochenende zu besuchen in UK? :-P

Samstag, 28. September 2013

Finally at Cranfield



Nach einer tollen Zugfahrt mit einem neuen Virgin Zug, der nur 30 Minuten von London Euston nach Milton Keynes geht es weiter mit dem Taxi zum Campus. Der Campus ist wirklich sehr groß. In der Umgebung stehen eine Menge Kühe, Schafe und Pferde und ganz wichtig ist natürlich der fette Flugplatz hier. Nach ein paar Orientierungsrunden sind Pub, Bar, Supermarkt, Kaffeehaus und Fluplatzaussichtsspot wie auch Fliegerlokal schon gefunden.

Panorama - bitte Bild anklicken für Vollbild

4 Flugschulen - yeah!

 Es gibt auch sehr interessante Flugzeuge hier. Z.B. gibt es ein Forschungsflugzeug, dass für athmospherische Forschungen verwendet wird. Es ist voller Messinstrumente.


Doch trotz all der Technik ist auch Cranfield nicht vor einfachem technischen Versagen verschont. Es sollte ein Bus nach Milton Keynes fahren. Wir mussten noch ein paar Einkäufe machen. Doch dann entfiel die Linie und es wurde wieder das Taxi beauftragt.


Nun hab ich auch schon mein Zimmer fertig bezogen und die erste nacht gut drin geschlafen. Hier ein paar Eindrücke des Raums. Interessant zu erwähnen ist, dass ich einen guten Ausblick richtung Flugplatz habe. Ich sehe das Rollfeld und die Startbahn nicht direkt hinter den anderen Gebäuden aber ich sehe alles starten und landen. Während ich heute Mittags diesen Post schreibe machen die Studenten von Propullsion Engineering und Thermal Power gerade Triebwerkstests an einem Strahltriebwerk. Alle 20-30 Minuten fährt das Gerät volle Power an, so dass man denkt es würde ein Kampfjet mit vollem Nachbrennerschub starten. Dabei sind es nur Bodentests. Wie Musik in den Ohren. :-D
 

























So ich werd mir jetzt mal das Triebwerk ansehen gehen und dann mal die Flugschulen abklappern.
Freue mich auf eure Kommentare! ;-)

London Transportation Museum

Ein must visit für alle Verkehrsinteressierten. Man bekommt ums selbe Geld wie für eine Eintrittskarte (£15) auch gleich eine Jahreskarte wenn man einfach seinen Namen und eine Adresse in UK angibt.
Dieses Museum dient zur Information der Leute über den öffentlichen Verkehr und über Planungshintergründe und Zusammenhänge zwischen Verkehrsinfrastrukturausbau und Stadtentwicklung. Also erinnerte es mich ein bischen an einige vergangene Vorlesungen an der FH. Es wird zum Beispiel der Zusammenhang zwischen der Leistungsfähigkeit des Verkehrsmittels, dem fixen Zeitbudget des Individuums für Verkehr und der Verstädterung der Vororte sehr interessant grafisch am Beispiel der Londoner Geschichte gezeigt.
Aber genug der Theorie. Es gab natürlich auch tolle Kutschen zu sehen. Ja ich meine wirklich KUTSCHEN. ;-)















Neben den Kutschen gab es auch beeindruckende alte Ubahnfahrzeuge. Es waren auch Simulatoren zum Ubahnfahren aufgestelt. einer Simulierte eine moderne Ubahn von heute und der andere eine Ubahn aus dem Jahr 1920. Beide mit Cockpit und voll funktionsfähig. Ich bin natürlich mit beiden gefahren. Dabei musste ich feststellen, dass ich nicht für die heutige Zeit geschaffen bin. Trotz mehrerer Versuche habe ich die moderne Ubahn nicht ohne Vollbremsung in der Station zum stehen gebracht. Hingegen habe ich die Ubahn von 1920 mit dem Holztotmannschalter vom ersten Versuch weg wie ein Profi fahren können. 







 Natürlich durfte auch eine Ausstellung über die verschiedenen Doppeldeckerbuse nicht fehlen.














Wed - The British Museum and Fifteens

Heute mach ich mich mal auf um das British Museum zu besuchen. Nach einer witzigen Taxifahrt in der der Taxifahrer sich über den Londoner Verkehr ausweinte, stehe ich vor einem unglaublich großen Museumsgebäude und versuche mich mal zu orientieren wo hier die Kassa ist bzw. der Eingang.

Aber Fehlanzeige - keine Kasse und alles offen zugänglich. Hier kommen wir zur Mueseumspolitik des British Museums. Kein Eintritt und keine Barrieren. Nur eine nette schriftliche Bitte beim Verlassen £ 5 für das Museum freiwillig zu spenden. Viele Ausstellungsstücke stehen offen und es ist überall erlaubt zu fotografieren. Trotzdem existieren noch alle Kuluturschätze in großteils unglaublich gutem Zustand.
Es geht los mit der weltbekannten Äyptenausstellung und dann weiter über Rom, Mesopotamien, Asyrien und Europa.


 Interessant war hier, dass sich die Pferdehalfter in der Zeit nicht viel geändert haben.


Das British Museum ist voll mit Risen Statuen und ganzen Gebäudeteilen von diversen Bauten aus der Menschheitsgeschichte der ganzen Welt. Man fragt sich einerseits wie diese Stücke transportiert und verpackt wurden (ja ich weiss...Freak) und andererseits ob all diese Stücke rechtmäßig ihren Besitzer gewechselt haben. Hier ein Beispiel von vielen.


Sehr cool sind auch die "Hands on" Ausstellungsteile. Eine wie ich finde geniale Idee um das Erlebnis Museum interessanter für alle Besucher zu gestalten. Die Idee ist, dass sich freiwillige (zumeist pensionierte Historiker oder Geschichtsfans) bei einer Ausstellung an einen Tisch setzten und ca. 5 Stücke aus der Ausstellung, die etwas robuster sind bekommen. Diese Stücke darf jeder Besucher anfassen, ausrobieren, sich umhängen, etc. Dazu bekommt man eine  tolle Erklärung und spürt die Faszination der freiwilligen Mitarbeiter für ihr Fachgebiet. So lernt man in ein paar Minuten extrem viel neues. Heute gab es drei solcher Stände. Ich durfte eine Altchinesische Figur die man öffnen kann in die Hand nehmen und ausprobieren, die jemand in China vor 3500 Jahren gebaut hatte. Das hat schon etwas beeindruckendes. Finde das eine geniale Idee. Am Ende durfte ich noch einen Talismann für Esel aus Äthiopien sehen und heben. (eindeutig zu schwer als Halskette...obwohl für Mr. T vom A-Team wärs genau richtig :-) )


In der Sonderausstellung über die Geschichte des Geldes gab es noch ein witziges Exponat betreffend die aktuelle Angst for massiver Inflation in Europa. Dieses Exponat stammt aus Zimbabwe von der Tageszeitung "Zimbabwean" Hier wurde kostengünstig auf "besonderes Papier" gedruckt.


Ebenso aus Afrika das letzte Exponat des British Museum, dass ich euch vorstellen möchte. Um auf die hohe Zahl von Waffen in Afrika hinzuweisen haben sich Künstler aus verschiedenen Natioen in Afrika zusammengetan und alten Kriegswaffen Altagsgegenstände und Kunstobjekte gebaut. Sehr faszinierend, wenn auch etwas bedrückend.





Nach diesem faszinierenden Museumsbesuch ging es am Abend in Jamie Olivers Fifteen. Ein nettes Restaurant im Zentrum Londons. Das Essen war ser gut auch wenn die Portionen nicht zu groß waren und die Preise dafür umso größer. Toll an diesem Restaurant ist, dass man vor einer vollkommen offenen Küche sitzt und den Köchen bei der Arbeit zusehen kann. Dabei gibt es Köche mit dunkler- und welche mit weißer Mütze. Alle Gewinne dieses Restaurants werden in die Ausbildung von jugendlichen Arbeitslosen als Koch gesteckt. Sie sind an den weißen Mützen zu erkennen so lange sie in der Ausbildung sind. Danach haben sie dunkle. Sie waren alle sehr fleißig am Arbeiten. Nettes detail am Rande. Man erfährt von dem System auf der Karte und man soll ja nicht vergessen "Hi" zu den Auszubildenden zu sagen. 



Tuesday - Harrods - Italian - Musical - Jamie Oliver

Nun am zweiten Tag wird es Zeit sich angemessene englandtaugliche (wasserdichte) Kleidung zu besorgen. Nachdem wir am Vortag bei den Barbaour Stores von Oxford Circus und Covent Garden am unfreundlichen und verkaufsunwilligen Personal gescheitert sind. Hat es nun im Harrods umso besser funktioniert. Nebenbei hab ich noch einen kleinen Rundgang gemacht und einige Sachen gefunden, die unbedingt jeder von euch braucht.

Einen Stiegensteigtrainer.


Ein iPhone Case aus Gold mit Diamanten für günstige £ 36.000.-



Einen Blackberry mit Glitzersteinen und dazu passende Lautsprecher mit Unionjack für, zum iPhone vergichen lächerliche, £250.-



Ein Godiva Schokolade Menü namens "Chocolate Sin" (Nomen est Omen...glaubt mir!)



Und zu guter letzt eine Hundebäckerei mit Cookies und sonstigen Leckereien für unseren besten Freund.


Nach Harrods gings ab zum Italiener am Piccadilly Circus. Essen sehr gut, Preise aber sehr gesalzen. Als der Kellner bemerkte, dass wir aus Österreich sind, hat er uns über sein früheres Restaurant in Wien im 9ten und seine Wohnung in der Burggasse. So klein ist die Welt. :-)
Ein toller Spruch hing an der Wand im Restaurant: 

"The discovery of a good wine is increasingly better for mankind than the discovery of a new star"
Leonardo da Vinci


Am Abend ging es dann ins Musical "Matilda" ins Cambridge Theater. Die Vorstellung war spitze und besonders zu bewundern war die ca. 10-12 Jahre alte Hauptdarstellerin, die das ganze Stück über auf der Bühne war und keinen Fehler machte. Unglaublich viel Text und eine ausgeklügelte Choreographie mit viel bewegender Bühnentechnik waren kein Problem. Leider war Fotografieren während der Vorstellung verboten.

Danach gings ab in Jamie Olivers "Union Jacks". Das ist eine Restaurantkette die eher schnelles englisches Essen anbieten. z.B. Salat mit Lachs, Avocado und Sauerrahm oder Fish and Chips auf Jamie Oliver Art. Dazu gibt es selber gemachte Getränke wie z.B. das aus seinen Sendungen bekannte Ginger Beer. Alles in allem sehr lecker und sehr schnell.


Dort fand ich dann, zum Abschluss dieses Posts, noch ein sehr kreatives Schild gegen herumlaufende Kinder.











Arriving at London


So...nun bin ich in UK. Als ich das letzte Mal hier war, wurde die Reise vom Flughafen zur Unterkunft zu einem sehr langen Unterfangen. Aber nun gibt es einen neuen Schnellzug der von Heathrow direkt in die Innenstadt zur Paddington Station fährt. Fahrtzeit 15 Minuten, Preis bei Kauf vor Verlassen des Terminals £ 20.- Die Züge sind sehr cool und mit einem Entertainmentsystem ausgestattet. Also das hat sich definitiv um Welten verbessert.

 
Interessant sind auch bei der Bahnstation die Taxi Warteschlangen. Hier macht ich also nun das erste Mal kontakt mit der englischen Vorliebe für Warteschlangen. Und bei jeder Schlange gibt es natürlich mindestens zwei Ordner mit Reflektionswesten, die mit Handzeichen und einer Pfeife versuchen uns abzurichten.


In der Oxford Street angekommen hab ich gleich eine neue Art der Erfrischung entdeckt. Kokosnüsse Take Away. Sehr gute Ideee. Aufgrund des Hungers und der nicht gerade sommerlichen Temperaturen hab ich mich aber für das Steakhouse dahinter entschieden.


Nun noch etwas Shopping in Oxford Street und Covent Garden. Das sollte dann mal für den ersten Tush reichen.




 Und was macht man am Nachmittag wenn man mal in UK ist...richitg....Teatime!