Freitag, 24. Januar 2014

School of Engineering, Navigation and Hot Pot

Gester hatte ich eine ganzen Tag vorlesungsfrei. Ein sehr ungewohnter Zustand. Ich hatte mein Assignment auch schon einen Tahg früher eingereicht und habe mir damit etwas Zeit verdient um für meine Navigationsprüfung für den Flugschein zu lernen.


Da man ja aber nicht nur lernen kann, habe ich zu Mittag eine ausgedehntere Pause gemacht und habe die School of Engineering besucht. Mir wurde erzählt, dass es dort einige interessante Sachen zu sehen gibt. Das war wirklich nicht gelogen. Hier ein Fotobericht. Warum ins Museum gehen, wenn man die anderen Abteilungen der eigenen Uni besuchen kann. :-)

 Modell des Windkanals am Institut und typisch englische Briefkästen, aber indoor

 Original Rolls Royce Triebwerk, dass z.B. auf einer 747 zum Einsatz kam

 Triebwerk der Concorde von British Airlines und Helikoptertriebwerk

 Kolbenmotor und schematische Erklärung der Gasturbinentriebwerke

 aufgeschnittenes Triebwerk und Triebwerk einer Viper

 Der Whittle Engine, der Vorläufer aller heutigen Strahltriebwerke. Nach diesem ist auch das Gebäude benannt. "Whittle Building der School of Engineering"

 Ein echter Flugsimulator für Großraumflugzeuge. - nächstes Ziel! Man bemerke auch die Papierflieger, die die Herrn Aerospace Ingenieure darauf verteilt haben. ;-)

 eine ganze Großraumkabine mit Allem was dazu gehört bis hin zu Türen, Rutschen, usw. Hier werden Kabinendesigns getestet und es dient auch als Lehrsaal. Viel cooler kann man keine Vorlesung über Großraumkabinen haben.
Probesitzen, falls wir mal eine Vorlesung dort haben. Das zweite Bild zeigt einen Rotorsimulator für Helikopter


 Der Zugang zur School of Engineering. Passenderweise natürlich im Tragflächen-Design.

 Ein paar coole Modelle an denen in Cranfield geforscht wurde und Windkanalmodelle

 Cooles Bild eines Art Luftschiffs. Fast ganzer Rumpf einer Militärtransportmaschine mit intaktem Cockpit.

Leider war ich so begeistert vom Triebwerk des britischen Harrier Senkrechstarters, das hier auch ausgestellt ist, dass ich vergessen habe es zu fotografieren. Diese Ausstellung ist sehr beeindruckend und es gibt jede Menge Zusatzinformationen an allen Wänden rund herum. Wenn man das wirklich alles lesen möchte, muss man schon Tage dort verbringen. Also falls ich mal frei hab und ihr mich sucht....ihr wisst wo ich bin. :-P
Sehr cool ist auch, dass man sich wirklich mit den Triebwerken beschäftigen darf. Man kann vorbeigehende Triebwerksingenieure so ziemlich alles fragen und jedes Teil anfassen, drehen, bewegen usw. 

Nachdem ich mein letztes Assignment ja über den Online Weinhandel und die Logistik-Outsourcing Möglichkeiten davon geschrieben habe, hatte ich mal Lust die Praxis zu erproben. Also hab ich Wein bestellt. Ist in guter Qualität und unbeschädigt angekommen. Zusammen mit einem witzigen "Faß" britischem Ale.

 Neue Weinsammlung und Ale. Bleibt nach dem Öffnen 21 Tage frisch. :-)

Am Abend kamen jede Menge nette Kollegen zu Besuch und veranstalteten einen Hot Pot um den Geburtstag einer chinesischen Kollegin zu feiern. Hot Pot ist echt etwas, dass jeder einmal probieren sollte. Es ist eine Art chinesisches Fondue und schmeckt sehr gut.

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